Die Kosten für Reisen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und stellen vor allem Budget-Reisende vor große Herausforderungen. Flugtickets, Hotels und Verpflegung können bereits für eine einzelne Person mehrere tausend Euro erreichen. Unerwartete Kosten für Roaming und Transport kommen häufig sogar noch obendrauf.
Mehr reisen, weniger ausgeben: Insider-Tipps für einen preiswerten Urlaub
Die Kosten für Reisen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und stellen vor allem Budget-Reisende vor große Herausforderungen. Flugtickets, Hotels und Verpflegung können bereits für eine einzelne Person mehrere tausend Euro erreichen. Unerwartete Kosten für Roaming und Transport kommen häufig sogar noch obendrauf. Mit einer vorausschauenden Planung kann man aber nach wie vor relativ günstig verreisen, ob national oder international. Dieser Artikel stellt praktische Tipps vor, mit denen selbst Budget-Reisende keine großen Abstriche machen müssen.
Flüge und Hotels möglichst früh buchen
Das Internet und clevere Algorithmen haben dazu geführt, dass preiswerte Last-Minute-Reisen praktisch nicht mehr existieren. Wer heute günstige Flüge und Hotels buchen möchte, sollte also möglichst früh entsprechende Vorbereitungen treffen. Dabei lassen sich Beträge von bis zu 50 % sparen, je nachdem, wie früh man bucht und um welchen Zeitraum es sich handelt.
Einige Reiseportale verwenden jedoch das sogenannte „Dynamic Pricing“ und berücksichtigen das Surfverhalten des Nutzers bei der Preisfindung. Deswegen kann es sinnvoll sein, immer wieder mal den Browserverlauf zu löschen und ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) zu nutzen, damit man nicht über die eigene IP-Adresse nachverfolgbar bleibt. Man kann mit einem VPN zudem seinen virtuellen Standort in andere Länder verlegen, womit man gegebenenfalls andere und günstigere Angebote für eine bestimmte Reise findet. Das hängt damit zusammen, dass Plattformen Preise auch nach der Kaufkraft des Landes gestalten.
Wie kann man ein VPN nutzen? Moderne VPN-Dienste sind unglaublich einfach zu bedienen. Reisende installieren einfach eine Browser-Erweiterung oder eine VPN-App auf ihrem Gerät. Per Mausklick lässt sich dann eine sichere Verbindung zu einem VPN-Server aufbauen. So bleibt die eigene IP-Adresse im Verborgenen und es sind ggf. bessere Preise möglich.
Nur mit leichtem Handgepäck reisen
Immer mehr Fluglinien verlangen hohe Gebühren für das Einchecken eines größeren Gepäckstücks. Das gilt insbesondere für kürzere Flüge mit sogenannten Billig-Airlines wie Ryanair oder EasyJet. Für Reisende mit etwas mehr Gepäck kann sich dann der Ticketpreis schnell erhöhen, sodass vielleicht sogar eine normale Fluglinie günstiger wäre.
Das Gewicht kann ebenfalls ausgesprochen wichtig sein. Einige Billig-Airlines kassieren ihre Kunden gerne beim Einchecken ab, indem sie das Handgepäck wiegen. Wer ein oder mehrere Kilogramm darüber liegt, muss hohe Gebühren zahlen. Deswegen gilt: Lieber etwas leichter packen und beispielsweise einige (schwere) Pflegeprodukte vor Ort nachkaufen.
Günstige eSIM statt teurem Roaming
Vor allem bei Reisen ins außereuropäische Ausland muss man vorsichtig sein, das Standard-Roaming des Mobilfunkanbieters unbedingt abzuschalten. Sonst drohen bereits nach kleinsten Datenmengen unfassbar hohe Kosten. Eine lokale SIM-Karte kann eine Alternative sein, aber bei kurzen Reisen kommt das oft mit unverhältnismäßig hohem Aufwand einher.
Eine praktische und günstige eSIM ist die perfekte Lösung, sofern das eigene Handy die neue Technologie unterstützt. Reisende können dann einfach vor Abflug ein günstiges Datenpaket buchen und aktivieren, sodass nach der Landung im Zielland keine ungeplanten Kosten mehr drohen. Hohe Roaming-Gebühren gehören somit der Vergangenheit an.
Öffentliche Verkehrsmittel kosten Zeit, sparen aber Geld
Selbst in günstigeren Regionen wie Asien oder Lateinamerika kann es sehr kostspielig sein, jeden Tag mehrmals ein Taxi zu nehmen. Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn kosten hingegen nur einen Bruchteil. Buslinien und Zugverbindungen finden sich heute weltweit auf Kartendiensten wie Google Maps, was die weitere Planung deutlich vereinfachen kann.
Mögliche Wartezeiten lassen sich dabei heute besser denn je überbrücken, so zum Beispiel beim Surfen im Internet. Reisende können also schon den nächsten Ausflug planen oder sich zu interessanten Themen informieren, während sie auf Bus oder Bahn warten. Alternativ kann man beim Warten auch ein paar Phrasen in der lokalen Sprache lernen.
Abseits der touristischen Orte essen
Die Kosten für Essen und Verpflegung sind seit 2020 in fast allen Ländern praktisch explodiert (ähnlich wie in Deutschland). Ein Anstieg von 50 % innerhalb von nur fünf Jahren ist je nach Zielland nicht unüblich und oft sogar die Regel. Vor allem in der Nähe imposanter Sehenswürdigkeiten werden teilweise stark überhöhte Preise verlangt.
Wer hingegen ein paar Minuten zu Fuß der Straße folgt, findet oft weitaus günstigere Alternativen. Noch preiswerter kann Street-Food sein, hier sollte man aber durchaus Vorsicht walten lassen. In manchen Ländern gibt es keine Standards hinsichtlich Qualität und Hygiene. Menschen mit empfindlichem Magen können sich also schnell eine Verstimmung einfangen.