Bevor es in den Urlaub oder auf Geschäftsreise geht, steht zunächst einmal die Anfahrt zum Flughafen auf dem Programm. Die verursacht bei den meisten Menschen eine Menge Stress, noch bevor der Urlaub überhaupt gestartet hat. Ein Hauptfaktor für Hektik bevor es losgeht ist die Anreise zum Flughafen. Je weiter dieser entfernt ist, desto komplizierter wird es. Aber welche Anreisemethode zum Flughafen ist wirklich gut und was sind die Vor- und Nachteile?
Mit dem eigenen Auto ist es am komfortabelsten
Wer mit dem eigenen Auto zum Flughafen fährt, hat die Bequemlichkeit auf seiner Seite. Die Koffer können schon am Abend zuvor eingeladen werden, sodass man am Morgen nur noch einsteigen und losfahren muss. In Deutschland ist die Anfahrt mit dem Auto zu jedem Flughafen möglich. Wenn man dann ankommt, kann man ganz bequem am Flughafen Hamburg parken oder auch in Frankfurt, München und anderen Abflugstädten ein Parkhaus oder überwachten Parkplatz finden.
Der größte Vorteil dieser Methode ist die Sicherheit. Das eigene Auto kann vorher betankt, beladen und geprüft werden. Wenn man dann losfährt, kann nur noch der Stau zum Hindernis werden. Aber das lässt sich mit einer guten Verkehrsapp auch umgehen.
Mit dem Taxi ist es teuer
Das Taxi ist in Sachen Komfort auf Platz zwei zu setzen. Der Fahrer bringt die Passagiere so nahe es geht ans Terminal, großräumige Fahrzeuge bieten genug Platz für Koffer und Reisetaschen. Wenn man per App oder telefonisch vorbestellt, wartet der Fahrer in der Regel pünktlich am Abfahrtsort. Verspätungen, wie man sie von der Bahn kennt, sind deutlich seltener.
Ein großer Nachteil bei der Taxifahrt ist der Preis. Wenn der Flughafen in direkter Nähe ist, lässt sich der Preis meist noch unter hundert Euro halten. Muss man allerdings ein paar Städte weiter, wird so eine Anfahrt mit dem Taxi oft fast genauso teuer wie das Flugticket selbst. Da sind die Parkgebühren für den eigenen Wagen fast immer günstiger.
Anfahrt mit der Bahn kann problematisch werden
Die Deutsche Bahn fährt Flughäfen direkt an, allerdings nur wenn sie kommt und einigermaßen pünktlich ist. Da es dafür keine Garantie gibt, ist frühes Losfahren Pflicht. Nur wenn man eine Bahn verpassen und trotzdem noch halbwegs pünktlich kommen kann, ist dieser Weg sinnvoll. Wenn ein verpasster oder ausgefallener Zug zum verspäteten Ankommen am Flughafen führt, sollte man darauf verzichten.
Ein großer Nachteil bei dieser Anfahrt ist das Gepäck. Wenn es sich nur um ein kleines Handgepäck handelt, passt das noch problemlos in den Zug. Wer aber mit Koffern und anderen Gegenständen beladen erst über den Bahnhof rennen, einen Gleiswechsel mitmachen und dann zum Flughafen fahren möchte, ärgert sich spätestens nach den ersten schweißtreibenden Minuten über die Entscheidung.
Anfahrt mit Freunden und Bekannten
Wenn Freunde und Bekannte ihre Fahrtdienste anbieten, ist das auf den ersten Blick praktisch. Man muss nicht mit dem eigenen Wagen fahren, auf Freunde kann man sich verlassen und im besten Fall wird man nachher auch wieder abgeholt. Doch manchmal passiert es, dass die Freunde ganz plötzlich absagen müssen oder es mit der Fahrt doch nicht klappt. Spätestens dann wird es hektisch, weil man sich auf die Schnelle noch ein Taxi ordern muss.