Shanghai auf einem Blick

Shanghai Bezirke auf einem Blick

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Shanghai

= “hinauf aufs Meer”, “Tor zur Welt”

Geographisches

Wer schon mal in Berlin war und glaubt, die deutsche Hauptstadt sei groß, der war wohl noch nie in Shanghai. Shanghai ist fast 7x größer als Berlin:

  • Fläche: 6.340 km2
  • Einwohner: ca. 23.000.000
  • Bevölkerungsdichte:  3630 Einwohner/km²

Sehenswertes

  • Ju-Yuan: Garten, der zu Zeiten der Ming-Dynastie von Pan Yuduan errichtet wurde, um seinen Eltern einen Ort zur Erholung schenken wollte. “Yu” bedeutet “Frieden und Gesundheit”, “Yuan” ist der “Garten”. 1559-1577 wurde er errichtet und seit 1961 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit seinen verschiedenen Hallen, Pavillions, Steinbauwerken und Teichen gilt er als eines der schönsten Beispiele der chinesischen Gartenkunst.
  • Skyline am Bund: Uferpromenade mit bestem Blick auf die Skyline Pudongs.
  • Huang Pu: Fluss, der am besten von der Uferpromenade am Bund zu betrachten ist.
  • Nanjing Road: zählt zu einer der grössten Einkaufsstrassen Shanghais.
  • bedeutende Tempel:  Jing’an (zu Zeiten der Wu-Dynastie), Long Hua Pagode (aus der Zeit der Song-Dynastie), Yufo Si (Jadebuddha-Tempel).
  • Shanghai Museum: beherbergt eine umfangreichen Sammlungen chinesischer Kunst (u.a. Keramik, Porzellan und Gemälde).
  • Century Park: einer der schönsten Parks Shanghais. Morgens um halb acht kann man hier TaiChi – Stunden beobachten, oder dem Grossstadtrummel entkommen.
  • Pudong: Wirtschaftszentrum mit den grössten Wolkenkratzern, wie dem World Financial mit 101 Stockwerken.
  • Suzhou: Kanalstädtchen, welches auch als “Venedig des Ostens” bezeichnet wird. Von der Central Station in ca. einer Stunde zu erreichen.

Kleiner Tipp: Für diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind und sich die Stadt gern mit einem Audioguide erschließen mögen, empfiehlt sich eine “CityBusTour”. Ähnlich wie in allen größeren Städten

Währung

Die internationale Abkürzung ist CNY, in China wird auch häufig RMB verwendet. Das Symbol ist 元 oder ¥. Die Einheiten der Währung sind Yuán (元, formell: 圓 / 圆), Jiǎo (角) und Fēn (分). Ein Yuán entspricht 10 Jiao bzw. 100 Fen.

Den aktuellen Wechselkurs könnt ihr unter www.finanzen.net einsehen. Momentan (Stand Okt. 2014) beträgt 1EUR = 7,75CNY.

Zeitzone

GMT/UTC +8.0 Stunden

Es gibt in dieser Zeitzone keine Umstellung auf Sommer- bzw. Winterzeit.

Klima

Shanghai hat ein subtropisches Klima. Die Durschnittstemperatur liegt über das Jahr gesehen bei 17 Gard Celsius. Im Sommer kann es allerding recht schwül werden und das Thermometer kann auf über 40 Grad ansteigen.

Im Winter kann das Thermometer auf bis zu Null Grad sinken. Daher ist im Winter auch mit Schnee oder Rauhreif zu rechnen.

Die Niederschlagsmenge ist mit 120mm das ganze Jahr über hoch.

Essen und Trinken 

Der Lebensunterhalt ist in Shanghai recht günstig. So zahlt man bei einem Straßenhändler für eine Portion Nudeln gerade mal 5 RMB, dies entspricht in etwa 0,65€. In einem durchschnittlichen Restaurant zahlt man ca 15 – 35 RMB, also maximal rund 5€ pro Person pro Mahlzeit.

Auswärtiges Amt

www.auswaertiges-amt.de/China

Flughafen

Shanghai besitzt zwei internationale Flughäfen: Pudong und Hongqiao. Hongqiao ist der ältere und wird seit der Eröffnung des Flughafens Pudong (1999) weitgehend für Inlandsflüge genutzt. Hongqiao liegt nur 13km vom Stadtzentrum entfernt. Pudong hingegen 30km.

ACHTUNG:

Je nach Ankunftszeit am Flughafen Pudong ist zu beachten, dass es nach Mitternacht keine öffentlichen Verbindungen in und aus der Innenstadt mehr gibt. Es muss also Taxi gefahren werden. Als groben Anhaltspunkt kann man 3 RMB pro Kilometer rechnen: 

Ratsam ist es, ein Taxi der offiziellen Taxigesellschaften wie Dazhong oder Lanqiu zu nehmen. Viele Taxifahrer sprechen und lesen kein einziges Wort Englisch. Wenn ihr schon vorher euer Ziel in chinesischen Zeichen auf ein Blatt Papier ausdruckt, kann dieses Kommunikationsproblem gelöst werden.

Vorsicht ist vor “Studenten” geboten, die zu einer “traditionellen Teestunde” einladen, oder Kunstaustellungen zeigen wollen. Hier handelt es sich um übertrieben hohe Preise in Teestuben oder Kunsträumen, die vor allem gutgläubige Touristen ausnutzen. Am Ende erhält man kleine Bändchen, die es an die Rucksäcke zu binden gilt, was anderen Händlern soviel symbolisiert wie “Wir sind gutgläubige Touristen, die gut und gerne mal mehr Geld ausgeben wollen.” 

By | 2017-07-06T18:18:01+00:00 17. Okt 2014|

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